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... denn Zielen war bei der nächsten Station auch gefragt. Allerdings ging es hier nicht um unbrauchbar gewordene Disketten, sondern um Kirschkerne. Wer macht das nicht gerne: »Kirschkernweitzielspucken«? Naja, bei der Vorbereitung gab es einige Probleme, irgendwie konnte keiner verstehen, daß da jemand kam, der 2000 Kirschen haben wollte. Da konnten Andreas und Axel, die die Schiedsrichter für diesen Wettkampf spielten, dann nur noch auf Erbsen ausweichen. Allerdings ... für unsere Kleinen gab es Kirschen.

Am Anfang gab es dann doch einige Diskussionen über die Größe des Zielbereiches. Allen war klar, daß das nur mit speziellen Techniken zu schaffen ist. Dabei war wichtig, sich voll zu konzentrieren, das Ziel genau anzuvisieren und dann entschlossen aber treffsicher die Erbse zu spucken. Die Anwendung der Gesetze der Physik brachte aber eigentlich keine Vorteile, also das Spucken der Erbse in einem Winkel von 45 Grad mußte nicht automatisch zu Treffern führen.
Unsere Kleinen hatten es da viel einfacher, sie ließen sich die Kirschen schmecken und waren nur sehr schwer davon zuüberzeugen, den Kern auch wieder auszuspucken, ... ... was die »Großen« mit den Erbsen ohne Probleme nach kurzem Überlegen taten. Aber ... auch die beste Kopfbedeckung half da nix, wenn die Erbse kurz nach dem Verlassen des Mundes im steilen Winkel dem Boden zusteuerte.

Bleibt zu hoffen, daß nicht die gesamte Fakultät jetzt bis nächstes Jahr in den Büros weiterübt. Erbsen auf dem Fußboden stellen eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle dar. Und ... bleibt auch zu hoffen, daß zu Hause nicht weitergeübt wird...

»Ob ich ihn diesmal treffe?« »Ob ich sie diesmal treffe?«


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Seite erstellt von Stefan Schlechtweg, Mail: stefans@ISG.cs.Uni-Magdeburg.DE

Zuletzt geändert: Mittwoch, 16. Juli 1997