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Nachdem nun also die Zielsicherheit genügend unter Beweis gestellt wurde, ging es darum, sich etwas mehr der Informatik zu widmen. Jeder kennt das Problem, plötzlich findet der Rechner Dateien nicht mehr oder die mühsam aus dem Internet heruntergeladenen Bilder sind nicht mehr zu retten. Doch, sind sie: Wenn man selber Hand anlegt. Nun ist so eine Datei-Wiederherstellung eine Aufgabe, an der mehrere Rechnerkomponenten beteiligt sind:

Eine kaputte (Micropolis-)Festplatte, auf der die Bilddatei in handlichen kleinen Stückchen verstreut ist. Der Controller, von dem aus der Datentransfer über den Bus losgeht und bei dem die Daten dann auch wieder ankommen. Der Prozessor, der im RAM das Bild wieder zusammenbaut und für den Rücktransport vorbereitet.

Nach dieser Simulation des Innenlebens eines Rechners wird wohl jeder hoffen, daß so schnell nicht wieder eine Platte ausfällt. Diesen Streß halten die anderen Bauteile bestimmt nicht lange aus.

Und weil die letzte Aufgabe so schwierig und ermüdend war, muß natürlich eine kleine Übung zur Lockerung der Muskulatur (insbesondere der Finger) nachgeschoben werden. Und was eignet sich da besser als Jonglieren? Leider gab es von diesem Ereignis kaum Photos, so daß wir hier nur den »Meister aller Klassen« zeigen können.

Egal, ob er mit Keulen um sich warf, ... ... oder mit Bällen andere Leute in Erstaunen versetzte, ... die Vorführung der noch recht einfachen »Lockerungsübungen« brachte bei vielen nur ein »Oh Mann!« auf die Lippen.

Trotz allem wurde die arbeitsmedizinisch verordnete Pausengymnastik von vielen ernstgenommen und es hatten alle ihren Spaß. Und bis zum nächsten Frühlingsfest muß eines unbedingt geübt werden: Einen Ball hochwerfen, dann eine Rückwärts-Rolle, eine Vorwärts-Rolle und fünf Kniebeugen absolvieren, bevor man - vor dem Fangen des Balles natürlich - noch schnell zehnmal in die Hände klatscht.


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Seite erstellt von Stefan Schlechtweg, Mail: stefans@ISG.cs.Uni-Magdeburg.DE

Zuletzt geändert: Mittwoch, 16. Juli 1997