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Bevor wir uns nun dem gemütlichen Teil des Tages zuwenden, soll doch noch ein wichtiger Punkt Beachtung finden. Wir befinden uns ja hier an einer Universität und da gehört nun mal die Lehre mit zu den obersten Aufgaben. Also ist es nicht verwunderlich, daß jede Gelegenheit - und sei es das Frühlingsfest - genutzt wird, Wissen und Können zu vermitteln. An diesem Tag waren es aber nicht Studenten, denen die Aufmerksamkeit in diesem Punkte galt, sondern die Kinder, die von ihren Eltern mitgebracht wurden. Aber ... lernten da die Kinder von den Eltern oder umgekehrt?

Auf jeden Fall beherrschten die Kleinen das Selbststudium mit gegenseitiger Hilfe schon ganz gut. Und auch die korrekte Art und Weise, eine Kirsche zu essen, wurde den interessierten Eltern mehrfach vorgeführt.

Überhaupt Essen. Können diese Augen lügen, wenn - auf den leeren Teller angesprochen - der Knirps antwortet: »Ich hab das nicht gegessen, Papa«? Aber auch beim Essen kann man lernen: »Mama, warum hält das Eis nicht an dem Holz?« Und so richtig interessant wird es sowieso erst unter Zuhilfenahme von Messer und Gabel.

Trotz all diesen technischen Problemen scheinen die Kinder erst bei der künstlerischen Ausbildung so richtig aufzublühen. Diese Kunstwerke erzielen bestimmt gute Wertungen ....

Das Material ist alles vorhanden und wird gemeinschaftlich genutzt. »Mama, kann ich das Hemd morgen in den Kindergarten anziehen?« Ganz gelungen ist die Gesamtkomposition hier nicht, der Malgrund scheint noch an zu vielen Stellen durch.

Man sieht, auch die Kleinen hatten ihre Freude an diesem Tage. Und wir können uns nun ganz beruhigt dem Genuß von Speise und Trank hingeben.


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Seite erstellt von Stefan Schlechtweg, Mail: stefans@ISG.cs.Uni-Magdeburg.DE

Zuletzt geändert: Mittwoch, 16. Juli 1997