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Die Fortbewegungsart, deren Beherrschung es hier unter Beweis zu stellen galt, bestand darin, mit den Beinen in einen Sack zu steigen, was das Laufen nicht gerade vereinfacht, und mit diesem Sack dann eine bestimmte Strecke zurückzulegen¹. Dabei war es wichtig, die vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit zu überwinden. Diese Fortbewegungsart wird normalerweise als »Sackhüpfen« bezeichnet und macht vor allem den Zuschauern immer sehr großen Spaß.

Dementsprechend groß war auch die Menge der selbsternannten Schiedsrichter. Die Kinder bekamen Unterstützung von den Eltern - beim nächsten Mal werden Säcke in Kindergröße besorgt! Dann gig es richtig los. Man beachte hier das extrem dynamische Anziehen der Beine, ...
... aber auch die vorbildliche Schräglage, die ebenfalls für gute Zeiten sorgte. Letztendlich war synchrones Hintereinanderhüpfen aber ganauso oft vertreten ... ... wie die asynchrone Technik (ist einer am Boden, springt der andere gerade), die vor allem von den Zuschauern Aufmerksamkeit forderte.

Einige versuchten dann aber doch, an den wachsamen Augen des Schiedsrichters vorbeizuhüpfen und probierten die eine oder andere neue Technik aus ...

... wobei die Hinzunahme weiterer Gliedmaßen ja noch recht einfach zu verstehen war, ... ... aber der Grund der sinnlosen Zerstörung des Fortbewegungsmittels hier (rechts) wohl immer im Dunkeln bleiben wird.

Nach der Überwindung auch dieses Tests war es dann geschafft und der wohlverdiente und oft schwer erkämpfte Ruheplatz unter Bäumen bei Speis' und Trank rückte in greifbare Nähe.

¹Kleiner Test in deutscher Grammatik :-)


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Seite erstellt von Stefan Schlechtweg, Mail: stefans@ISG.cs.Uni-Magdeburg.DE

Zuletzt geändert: Mittwoch, 16. Juli 1997