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Überhaupt spielte die Aufnahme flüssiger Nahrung eine nicht unwesentliche Rolle. Dies lag zum einen an den recht hohen Temperaturen, die an diesem Tage den Wanderern das Leben schwer machten, andererseits gehört das einfach zu geselligen Anlässen dazu. Und dann sollten wir nicht vergessen, daß das Frühlingsfest in diesem Bereich ja auch noch etwas ganz Spezielles bereithält ...

Aber zunächst stillten einige ihren Durst schon während der Wanderung, ... ... wieder andere sicherten sich eine »Überlebensportion« direkt nach der Ankunft, aber insgesamt herrschte schon eine sehr ausgelassene Stimmung, die im Verlauf des Abends immer besser wurde.

Das eigentliche »Event« des Frühlingsfestes ist und bleibt aber das Bierwetttrinken, das jedes Jahr mit immer wachsender Beteiligungsrate stattfindet.

Dazu werden nur ausgesuchte Biere zugelassen und der Wettkampf wird nach peinlich genauem Ritual vorbereitet. Der Schiedsrichter überprüft noch einmal die Beschaffenheit der »Sportgeräte«, ... ... bevor er dann das Startsignal gibt und die Zeit bestimmt, in der alle Biere den Weg in die Mägen gefunden haben.
Sehr wichtig ist, daß die Teilnehmer Haltung bewahren, hier perfekt demonstriert. Dabei soll man sich nicht von seinen Nachbarn stören lassen, dies hemmt nur beim Schlucken. Allerdings ist es nicht unbedingt von Nachteil, den Gegner im Auge zu behalten.

Obwohl dies der letzte Wettkampf des Abends ist, geht er doch nicht in die Wertung für die allgemeine Preisverleihung ein. Hier werden all die Wanderer belohnt, die sich an der einen oder anderen Station besonders hervorgetan haben. So werden die Mühen doch noch belohnt...


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Seite erstellt von Stefan Schlechtweg, Mail: stefans@ISG.cs.Uni-Magdeburg.DE

Zuletzt geändert: Mittwoch, 16. Juli 1997