Peter Lorenz English smaller fonts Simulation und Animation

4. GPSS/H-Bedienungsmodelle

GPSS wird oft irrtümlich als Simulator für Bedienungssysteme eingestuft.
Das ist falsch: heutige GPSS-Implementationen, insbesondere das GPSS/H, sind universelle, für beliebige Modelle der diskreten, ereignisorientierten Simulation geeignete Simulationssysteme.
Aber es ist richtig, dass GPSS ursprünglich als Simulator für Bedienungssysteme entworfen worden ist und sich noch heute für diese Aufgabe besonders gut eignet.
Das ist sicher der Grund dafür, eine Einführung in GPSS in aller Regel mit Bedienungsmodellen als Anfangsbeispielen zu versehen. An diesen Beispielen sollen im folgenden Abschnitt 4 die ursprünglichen, leicht zu erklärenden Modellelementklassen und Sprachelemente behandelt werden. Im 5. Abschnitt wird zu zeigen sein, dass GPSS/H tatsächlich eine universelle Simulationssprache ist, deren Anwendungsfelder über das ursprüngliche hinausreichen.

Inhaltsübersicht

4.1. Transaktionen und Einrichtungen

Transaktionen (engl.Transactions oder kurz Xacts) und Einrichtungen (engl. Facilities) sind die Bausteine, die man für das einfachste Bedienungssystem, den Single Server oder das einkanalige Bedienungssystem benötigt. Die Transaktionen dienen hier der Nachbildung von Forderungen, die Einrichtung der Nachbildung einer Bedienungseinrichtung. Das Einführungsbeispiel wird abschließend mit den zu seiner Animation nötigen Anweisungen ausgestattet.

4.2. Blöcke, Steueranweisungen und Compilerdirektiven

GPSS/H Sprachelemente lassen sich in diese drei Klassen einteilen. Der Abschnitt behandelt die grundlegenden Funktionen dieser Sprachkomponenten und deren Wechselwirkung.

4.3. Warteschlangen und Speicher

Der Übergang vom Single Server zu mehrkanaligen Bedienungssystemen wird mit der Einführung der Modellelementklassen Warteschlange (Queue) und Speicher (Storage) verbunden.

4.4. Logikschalter und Verzweigungen

Ein Bedienungsnetz besteht aus mehreren Bedienungseinrichtungen, die von Forderungen durchlaufen werden. Für seine Nachbildung muß man Ströme von Forderungen, im GPSS durch Transaktionen repräsentiert, verzweigen und wieder zusammenführen können. Dazu dienen Logikschalter und die Blöcke TRANSFER, GATE und TEST .

4.5. Attribute von Transaktionen

Anders als in der klassischen Bedienungstheorie hat man in praktischen Anwendungen selten homogene Forderungenströme die aus gleichartigen Elementen bestehen. Transaktionen kann man mit Attributen oder Parametern ausstatten, die unterschiedliche Werte tragen und damit unterschiedliches Verhalten auszudrücken erlauben. Weitere Attribute sind ihre Priorität und ihr Mark-Zeit-Wort.

4.6. Suchen, Zählen und Klassifizieren

Die Attribute von Transaktionen kann man zum Zählen und zum Suchen benutzen. Sie dienen auch als individuelle Zykluszähler. Zum Klassifizieren von Werten kann man Tabellen benutzen.

4. GPSS/H-Bedienungsmodelle
4.1.Transaktionen und Einrichtungen
4.2.Blöcke, Steueranweisungen und Compilerdirektiven
4.3.Warteschlangen und Speicher
4.4.Logikschalter und Verzweigungen
4.5.Attribute von Transaktionen
4.6.Suchen, Zählen und Klassifizieren
Gesamtübersicht
Inhalt
1.Einführung in Modellierung, Simulation und Animation.
2.Proof Animation™.
3.GPSS/H als Programmiersprache.
4.GPSS/H-Bedienungsmodelle.
5.GPSS/H-Steuerungskonzepte.
Anhang/Index
Kontrollfragen
Scheine und Prüfungen
Termine
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