Ausgrabungsbefund

Im Jahre 1959 stieß man bei archäologischen Ausgrabungen auf dem Domvorplatz auf ein großes Areal zusammenhängender Fundamentreste und Grundmauern. Man kam zu dem Schluß, den lange verschollenen Palast Ottos des Großen entdeckt zu haben.

Blick auf die Grabungsfläche Die Grabungen erfolgten im Auftrag der damaligen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von Ernst Nickel und reichten bis in das Jahr 1968. Die freigelegten Gebäudereste hatten eine Ausdehnung von etwa 40x50 Metern.
Das Spektrum der Befunde und Funde reichte vom mehrstufigen Treppenabsatz einer Wendeltreppe bis hin zu farbigen Putzresten. Insgesamt jedoch fanden sich nur noch sehr spärliche Überreste, da vermutlich nahezu das gesamte Baumaterial des Gebäudes für den Bau des gotischen Domes genutzt wurde. Der archäologische Befund gibt deshalb nur wenig Aufschluß darüber, wie das Gebäude einst ausgesehen hat. Putzreste

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